Die wichtigsten Folgen

PROTEINE

Proteine gehören zu den wichtigsten Molekülen, aus denen unser Körper besteht. Sie bestehen aus Ketten von Aminosäuren, die miteinander verbunden sind. In unserem Körper erfüllen Proteine eine Vielzahl von Funktionen, darunter:

strukturelle Funktion: Sie sind die Bausteine, aus denen unsere Muskeln, unsere Haut bzw. allgemeiner unsere Zellen bestehen

enzymatische Funktion: sie ermöglichen Tausende von chemischen Reaktionen, die in unserem Körper ablaufen

Transportfunktion: sie fungieren als Kanäle, die den Übergang von Stoffen zwischen verschiedenen Zellen oder zwischen verschiedenen Bereichen innerhalb derselben Zelle ermöglichen

Immunsystem: sie bilden die Antikörper, die uns vor Infektionen schützen

Hormonelle Funktion: sie übermitteln wichtige Informationen zwischen verschiedenen Teilen des Körpers und vieles andere.

Es ist also ganz klar: ohne Proteine kein Leben!

Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht lassen sich die Aminosäuren, aus denen Proteine bestehen, in essenzielle und nicht essenzielle einteilen.
Die essenziellen Aminosäuren müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, da sie vom Körper nicht synthetisiert werden können.
Es gibt neun davon: Phenylalanin, Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Threonin, Tryptophan und Valin.
Einige nicht-essenzielle Aminosäuren können unter bestimmten Bedingungen essenziell werden (z. B. Arginin, Asparagin, Glutamin, Glycin, Prolin und Serin bei Frühgeborenen).
Aus diesen Beobachtungen wird deutlich, dass die Deckung des Bedarfs an essenziellen Aminosäuren für unsere Gesundheit wichtig ist.
Einige Lebensmittel enthalten eine höhere Konzentration an essenziellen Aminosäuren als andere.

Die wichtigsten Eiweißquellen

Lebensmittel tierischen Ursprungs
Tierische Proteine sind in Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten, Eiern und Milchprodukten enthalten
Lebensmittel pflanzlichen Ursprungs
- Getreide (wie Gerste, Reis, Mais, Hafer, Roggen, Kamut, Hart- und Weichweizen, die zur Herstellung von Backwaren verwendet werden)

- Hülsenfrüchte (wie Erbsen, Kichererbsen, dicke Bohnen, Linsen, grüne Bohnen und Soja) können für die Herstellung von Milch, Joghurt, Eiscreme, Tofu, vegetarischen Hamburgers etc. verwendet werden.
Nahrungsmittel tierischen Ursprungs bieten eine sehr gute Eiweißqualität.

Pflanzliche Lebensmittel haben eine verhältnismäßig geringere Proteinqualität, da sie einen Mangel an essenziellen Aminosäuren aufweisen können (oder eine geringere Verdaulichkeit haben).

Um den Mangel an essenziellen Aminosäuren in pflanzlichen Lebensmitteln auszugleichen, ist es möglich, pflanzliche Lebensmittel mit unterschiedlichem Aminosäuregehalt zu kombinieren. Eine Kombination aus Hülsenfrüchten und Getreide liefert beispielsweise ein vollständigeres Aminosäurenprofil.
Also Gerichte wie Nudeln mit Bohnen, Reis mit Erbsen, Gerste und Kichererbsen, Dinkel und Linsen etc.

Soja ist eine Hülsenfrucht, deren Eiweißqualität mit der tierischer Produkte vergleichbar ist. Aus diesem Grund wird der Verzehr von Soja denjenigen empfohlen, die sich vegetarisch ernähren wollen, mit oder ohne den Verzehr von Eiern, Milch und Milchprodukten.
Der Proteinbedarf ist definiert als die minimale Proteinzufuhr (über die Nahrung), die erforderlich ist, um die Proteinmasse des Körpers bei angemessener Energiezufuhr, normaler Körperzusammensetzung und einem angemessenen Maß an körperlicher Aktivität zu erhalten.
Bei gesunden Erwachsenen liegt er zwischen 0,9 und 1,3 g Eiweiß/kg Körpergewicht pro Tag. Die aus Eiweiß gewonnene Energie sollte bei einer ausgewogenen Ernährung etwa 15 % der täglichen Energie ausmachen.

Der jeweilige Bedarf kann sich bei bestimmten physiologischen oder pathologischen Zuständen ändern:
Zum Beispiel während des Wachstums bei Kindern und Jugendlichen, denn Eiweiß wird für den Aufbau der Gewebe benötigt. Aber auch während der Schwangerschaft, um das Wachstum des Fötus zu ermöglichen, und während der Stillzeit, um eine angemessene Proteinzufuhr durch die Muttermilch zu gewährleisten.
Auch bei sehr starker körperlicher Betätigung steigt der Bedarf an Eiweiß, da mehr Kalorien verbraucht werden und das Volumen der Muskelmasse zunimmt.

Besonderes Augenmerk sollte auf den Eiweißbedarf älterer Menschen gelegt werden. So neigen Menschen über 75 Jahre dazu, ihre Eiweißzufuhr zu reduzieren: Sie haben Schwierigkeiten beim Kauen und in manchen Fällen beim Schlucken. Manchmal ernähren sich ältere Menschen einseitig und mit wenig Fleisch, Fisch und Hülsenfrüchten. Der Proteinbedarf im Alter liegt bei etwa 1,1 g/kg Körpergewicht pro Tag. Eine unzureichende Proteinzufuhr kann zu einem typischen pathologischen Zustand älterer Menschen, der so genannten Sarkopenie, beitragen, d. h. zu einem Verlust an Muskelmasse zugunsten einer relativen Zunahme der Fettmasse.

Wichtig ist zudem, dass der Eiweißbedarf bei bestimmten Erkrankungen, wie Infektionen und Traumata, sogar erheblich steigen kann.
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